Retro-Kühlschränke von BOSCH – So geht Retro!

Wer auf der Suche nach einem Retro-Kühlschrank ist, kommt an BOSCH nicht vorbei. Der Name ist Programm. Wahrscheinlich findet man selbst an den entlegensten Winkeln niemanden, der mit diesem Hersteller nichts anzufangen weiß. Gegründet wurde die Robert Bosch GmbH im Jahre 1886. Von Robert Bosch – klar. Neben seiner Kernkompetenz in der Automobilzulieferung und Sicherheitstechnik, stellt das multinationale Unternehmen unter anderem Elektrowerkzeuge und Haushaltsgeräte her. BOSCH nimmt in vielen Segmenten einen führenden Platz ein. Zurecht, das Unternehmen genießt weltweit einen guten Ruf und das Vertrauen der Konsumenten. BOSCH steht für Qualität.

Die von Bosch wissen, wie Retro geht!

Die Retro-Kühlschränke vom deutschen Global Player bilden hier keine Ausnahme. Für Retro-Liebhaber hat das Unternehmen zwei Modelle in der Produktpalette. Beide Geräte wissen zu überzeugen – Sowohl optisch, als auch technisch. Das Outfit im 50er-Jahre-Stil ist nämlich mit modernster Technik gepaart, um wirklich allen Anforderungen die man an ein modernes Haushaltsgerät stellen kann, gerecht werden zu können. Nicht selten enttäuschen selbst teure Geräte bekannter Hersteller. Nicht so bei Bosch! Wieso das so ist, möchten wir Ihnen im Folgenden verraten. Erfahren Sie alles, was man vor dem Kauf eines BOSCH Retro-Kühlschrankes wissen muss und welche Alternativen es gibt, wenn es dann doch ein anderer Hersteller werden soll.

Genug geplaudert. Hier die Kandidaten im Vergleich!

# Auf einen Blick

BOSCH
» KCE40

BOSCH
» KSL20

Abmessungen (HxBxT)
200 x 67,5 x 72 cm127 x 65 x 66 cm
Gewicht
170 Kg
102 Kg
Nutzinhalt
302 Liter
157 Liter
Kühlen
Gefrieren
214 Liter
88 Liter
141 Liter
16 Liter
Gefrierfach4 Sterne ****4 Sterne ****
Türanschlagrechtsrechts
Energieeffizienzklasse A+++A++
Energieverbrauch / 24h0,41 kWh0,41 kWh
Energieverbrauch / Jahr 149 kWh148 kWh
Geräuschemissionen 38 dB/A37 dB/A
KlimaklasseSN-TSN-ST
Erhältliche Farbenweiß, rotweiß, rot, blau
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Bosch KSL20 VS KCE40 – David gegen Goliath

Neben dem 2 Meter Hühnen KCE40 wirkt der KSL20 mit seinen 127 Zentimetern fast zierlich. Dennoch bietet er mit einem Nutzinhalt von 157 Litern üppig Stauraum für Singles und mehr als genug für Zweipersonen-Haushalte. Aber auch im Büro macht er eine gute Figur. Denn wie sein großer Bruder ist auch er angenehm leise.

Der KCE40 bringt es auf stolze 302 Liter Nutzinhalt. Wer mehr will, hat entweder einen ordentlichen Appetit oder eine große Familie. Auch drei oder vier Kinder sind mit dem nostalgischen Giganten kein Problem. Aber auch für vorausschauende Paare die Nachwuchs geplant haben, ist er eine gute Investition für die Zukunft.

# Der größte Unterschied – Das Gefrierfach

Der markanteste Unterschied beider Geräte liegt in der Größe des Gefrierfachs. Während der Kühlteil mit 141 Litern beim kleineren Kühlschrank 214 Litern beim großen gegenübersteht, bietet der der KCE40 ein 88 Liter Gefrierfach, während der KSL20 “nur” mit 16 Litern aufwarten kann. Nun geht es bei der Wahl des richtigen Kühlschranks nicht darum, mehr von allem zu haben. Es geht darum, ein Gerät zu kaufen, welches die eigenen Ansprüche perfekt erfüllt. Ein- und Zweipersonen-Haushalte sind nämlich mit 16 Litern in den meisten Fällen bestens bedient.

# Beim Stromverbrauch schenken sich beide nichts

Wie die obere Tabelle zeigt, haben die frostigen Gesellen einen identischen Stromverbrauch. Wir wollen mal nicht so kleinlich sein, und die eine Kilowattstunde links liegen lassen. Und das, trotz unterschiedlicher Energieeffizienzklassen. Beide Geräte haben einen erfreulich niedrigen Stromverbrauch. Dem “Big Boy” mit seinen 302 Litern hat Bosch ein begehrtes drittes Plus spendiert. So erreicht er trotz seiner Größe einen superniedrigen Energieverbrauch von nur 149 kWh pro Jahr bei Energieeffizienzklasse A+++.

# Die Ausstattung – Da lässt sich keiner lumpen

Wer einen Bosch Retro-Kühlschrank kauft, kann eine Verarbeitungsqualität von 100% erwarten. Die Gehäuse sind hochwertig. Was schwer ist, soll teuer sein, heißt es. Auch wenn das nicht immer zutreffen mag – hier tut es das definitiv. Denn Leichtgewichte sind die Vintage Kühlgeräte mit je 170 und 102 Kilogramm eher nicht. Technisch haben beide Geräte eine Ausstattung, die man bei günstigeren Alternativen in der Form selten findet. In unseren ausführlichen Berichten stellen wir die beiden Kühlschränke allumfassend vor und gehen auf ihre Ausstattung und die technischen Schmankerln im Detail ein. Zum KCE40 und KSL20 Bericht.

# Erhältliche Farben

Der große Bosch wird in zwei Farbvarianten angeboten. Das Modell KCE40AW40* ist in puristischem weiß gehalten, der KCE40AR40* kommt in einem auffallenden rot daher.

KCE40AW

KCE40AR40

Beim kleineren Retro-Kühlschrank steht noch ein dritter Farbton zur Auswahl. Neben der weißen Version KSL20AW30* und dem roten Modell KSL20AR30* gibt es ihn mit dem KSL20AU30* auch noch in einem beruhigenden blau.

KSL20AW30

KSL20AR30
KSL20AU30

FAZIT

Zwei Retro-Kühlschränke im perfekten Vintage-Look, die sowohl qualitativ als auch technisch völlig zurecht im High-End-Sektor mitspielen und wie von einem Hersteller dieses Kalibers zu erwarten, nicht enttäuschen. Mit beiden Geräten ist man gut für die Zukunft aufgestellt und darf davon ausgehen, dass sie ihren Dienst über viele Jahre hinweg störungsfrei verrichten werden – und zwar äußerst energieeffizient. Während die Augen sich am Design erfreuen können, ist die geringe Lärmentwicklung eine Wohltat für die Ohren. Auch wenn der niedrige Stromverbrauch den Geldbeutel langfristig schont, muss man zunächst recht tief in de Tasche greifen. Hier gilt es, das zur Verfügung stehende Budget mit den Erwartungen an einen Kühlschrank in Einklang zu bringen und auch im Hinterkopf zu behalten, dass Kühlgeräte oft 10 oder mehr Jahre im Einsatz sind – vorausgesetzt sie quitieren nicht vorher ihren Dienst.

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# Der Große (KCE40)

# Der Kleine (KSL20)

Zu guter Letzt – Die Alternativen

Bei kostspieligen Anschaffungen macht es immer Sinn, mehrere Alternativen in Erwägung zu ziehen und vor dem Kauf genau zu vergleichen. Hier sollte man den Fokus auf das Wesentliche richten. Das Gerät muss den eigenen Anforderungen genügen. Funktionen, die nicht unbedingt benötigt werden, sind für den kleinen Geldbeutel eher kein Kaufargument. Wer sich jedoch einen teuren Retro-Kühlschrank mit technischen Innovationen und einer höheren Verarbeitungsqualität leisten kann, wird bei den Geräten von Bosch sehr wahrscheinlich nie an den Punkt kommen, an dem der Kauf bereut wird.

Aber es gibt auch andere Hersteller, die sich nicht für ihre Produkte schämen müssen. Unsere Empfehlung – wenn es um günstigere Alternativen geht – sind Geräte von Smeg und Gorenje. Auch deren Retro-Kühlschränke haben wir eingehend analysiert. Was dabei herauskam, lesen Sie hier:

Gorenje Retro-Kühlschränke und Smeg Retro-Kühlschränke im Detail.