Retro Mikrowelle

Ist noch etwas vom Abendessen am Vortag übriggeblieben oder soll es mal schnell gehen? In einer stylischen Mikrowelle im unverwechselbaren Retro-Look lässt sich, erinnernd an die Erfindung der ersten Mikrowelle etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts, ein Imbiss für den kleinen oder großen Hunger zwischendurch rasch zubereiten – egal ob aufgetaut, aufgewärmt oder frisch gegrillt. Retro-Mikrowellen bestechen vor allem durch ihre knalligen Farben wie Rot, Elfenbein oder Schwarz sowie oft ovale Sichtfenster zum optimalen Blick auf Ihre Lebensmittel und Mahlzeiten. Das Ausmaß des Garraums reicht dabei von klein und kompakt bis hin zu einem Gerät, in dem sich auch größere Portionen bequem zubereiten lassen; die Leistungsstärke liegt im Durchschnitt zwischen 700 und 900 Watt. Retro-Mikrowellen sind ein einzigartiger Hingucker und ein überaus praktisches Küchenelement mit modernster Technik und Bedienungselementen zugleich, das zu jedem Kochstil passt und in einer Retroküche nicht fehlen sollte.

Wie funktioniert eine Mikrowelle?

Anders als der klassische Backofen werden die Speisen in der Mikrowelle nicht durch Ober- und Unterhitze mit zwei Heizelementen oder dem Prinzip der Konvektion, worunter man die Verteilung der heißen Luft mithilfe eines Ventilators meint, beruht, erhitzt. Es findet bei Mikrowellen kein Kontakt zu einer Wärmequelle statt. Die Mikrowellenstrahlung setzt die Wassermoleküle die sich in den Lebensmitteln befinden in Bewegung. Dadurch entsteht Reibung und letztendlich Wärme. Das Prinzip hinter zeitgenössischen Mikrowellenherden ist schon alt. Bereits 1947 waren die ersten Gerätschaften erhältlich. Allerdings hatten diese von der Mikrowellentechnik abgesehen nicht viel mit den heutigen Ausführungen gemeinsam. Sie waren mehrere hundert Kilo schwer, sehr groß und extrem teuer. Von der Ästhetik einer modernen Mikrowelle im Retro-Look waren diese Giganten weit entfernt. Die praktischen Küchengeräte machen sich die Tatsache zu eigen, dass Sauerstoff- und Wasserstoffmoleküle eine unterschiedlich hohe Bindeaffinität zu Elektronen besitzen. Das Sauerstoffatom bindet Elektronen stärker an sich, als dies die beiden Wasserstoffatome zu tun vermögen. Auf der Seite der Sauerstoffatome findet sich deshalb eine negative Ladung. Ein elektrisches Wechselfeld welches durch die elektromagnetischen Wellen der Mikrowelle erzeugt wird, sorgt dafür, dass die Wassermoleküle sich hin und her bewegen. Reiben diese sich nun an benachbarten Molekülen, entsteht Wärme. Wichtig ist bei diesem Vorgang, dass Wassermoleküle stets unausgewogen sind. Sie besitzen also eine negativ geladene und eine positiv geladene Seite. Man spricht hier auch von einem elektrischen Dipol. In der Mikrowelle befindet sich ein sogenannter Magnetron. Er produziert Mikrowellen mithilfe eines Magnetfeldes, durch die Elektronen auf eine kreisförmige Bahn gebracht werden. Diese bewegen sich nun mit hoher Geschwindigkeit an Kompartimenten mit Metall vorbei, wodurch Strahlung entsteht.

Sind Mikrowellen gefährlich?

Grundsätzlich entfaltet sich die Wirkung von den elektromagnetischen Wellen auf alle biologischen Zellen. Das gilt auch für den Menschen. Aus diesem Grunde werden die Geräte abgeschirmt, sodass die elektrischen Wechselfelder sich nicht ihren Weg nach draußen bahnen können. So lange die Tür geschlossen bleibt, ist der Einsatz deshalb sicher. Ein Metallkäfig wie Metallgitter, welche sich hinter der Glasscheibe verbergen, sorgen für die notwendige Abschirmung.

Wieso drehen sich die Lebensmittel?

Die kontinuierliche Bewegung ist notwendig, um die Speisen gleichmäßig garen zu können. Eine rotierende Metallschlaufe, der Stirrer, sorgt dafür, dass die Energie sich nicht ungleichmäßig verteilt und auf ein paar Stellen konzentriert. Das elektromagnetische Feld wird sozusagen in Unordnung gebracht.

Für wen eignen sich die Küchenhelfer?

Immer wenn es schnell gehen muss oder Gefriergut schonend aufgetaut werden muss, machen die Gerätschaften Sinn. Auch um abends das Mittagessen nochmal schnell aufzuwärmen ohne dafür den ganzen Backofen erwärmen zu müssen. Die Retro-Mikrowelle ist zudem natürlich ein Accessoire fürs Auge, welches für Akzente in der Küche sorgt. Die besten stellen wir nun vor.