Die Top #5 Retro-Toaster im Vergleich

Ein Toaster gehört zur Grundausstattung in den meisten Haushalten. Die nützlichen Küchenhelfer eignen sich sowohl das Frühstück um die knusprigen Scheiben zu ergänzen als auch um zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit auf die Schnelle einen schmackhaften Imbiss zu zaubern. Für Individualisten gibt es zum puristischen Standard eine optisch äußerst ansprechende Alternative. Den Retro-Toaster. Diese funktionalen Accessoires sind echte Eyecatcher und verleihen selbst der tristesten Küche den ultimativen Vintage Charme. Damit Sie sich für den richtigen Vintage Toaster entscheiden, stellen wir Ihnen die besten Geräte im Retro-Gewand kurz vor.

Die Top #5 im Vergleich

1. Smeg TSF01CREU Toaster 2 Scheiben, Creme

Dieser elegante Küchengeselle ist zweifellos der Porsche unter den erhältlichen Retro-Toastern. Seine Abmessungen betragen 32,5 x 19,5 x 19,8 cm. Knapp 2,4 Kilogramm bringt er auf die Küchenwaage.

Alle guten Dinge sind zwei…

Wie man es von einem echten Sportwagen erwartet, ist auch der Smeg ein Zweisitzer. Für Behaglichkeit beim Toastvorgang sorgen zwei extra breite Toastschlitze. Stolze 3,6 Zentimeter sind sie breit und 14,5 Zentimeter lang. So finden auch korpulentere Gebäckarten wie Brötchen oder Bagels ausreichend Platz. Eine automatische Zentrierung der Toastscheiben sollte bei einem Toaster selbstverständlich sein. Das gilt auch für unseren Kandidaten.

Reinlich und überdurchschnittlich attraktiv

Eine herausnehmbare Krümelschublade aus Edelstahl erleichtert die Reinigung, die von Zeit zu Zeit vorgenommen werden sollte, damit die Brösel nicht irgendwann zu Retro-Bröseln werden. Sollte der Toastvorgang je abgebrochen werden müssen, findet sich eine Stopptaste am Gerät.

Einen Retro-Toaster kauft man für gewöhnlich nicht für den Küchenschrank, dafür hat er einfach zu viel Stil. Sollte er aus praktischen Gründen doch einmal weggeräumt werden müssen, kann man das Kabel dank integrierter Kabelaufwicklung im Gerät verschwinden lassen.

Sein lackiertes Metallgehäuse ist äußerst solide und scheint bei sachgemäßem Gebrauch auch die kommenden Jahrzehnte anstandslos zu überdauern. Für Gripp sorgen vier rutschfeste Stellfüße.

6 Röstgradstufen hat der Retro-Toaster von Smeg zu bieten. Da dürfte für jeden X eine passende Y dabei sein. Von Auftauen über Aufwärmen und Rösten bis hin zum extraknusprigen Brikett ganz in schwarz.

# Auf einen Blick

Abmessungen32,5 x 19,5 x 19,8 cm
Gewicht2,4 Kilogramm
Leistung950 Watt

PRO CONTRA RATING
– DESIGN: 5/5
– Funktionalität / Ausstattung: 4/5
– Verarbeitung: 4/5
– Preis-Leistung: 3/5
GESAMTWERTUNG: 4

FAZIT

Dieser Vintage Toaster ist durch und durch gelungen. Das gilt sowohl für das extravagante Design wie auch für seine Ausstattung. Er hat alles, was ein Toaster braucht. Kein Schnickschnack und keine überflüssigen Funktionen. Das einzige Manko ist sein doch recht stattlicher Preis. Sein schniekes Äußeres ist dafür unbezahlbar.

2. Klarstein BT-318 Retro Toaster, 2 Scheiben

Schick! Dieser Retro-Toaster hat jede Menge Charme. Und diesen versprüht er nicht nur in Küchen von Vintage-Freaks. Er verwandelt jede noch so triste Küche in eine stilvolle Zeitmaschine. 28,5 x 18 x 17 cm ist er groß, 1,5 Kilogramm schwer.

Auch im Klarstein finden zwei Scheiben Toast platz.

Mit gleich zwei ausziehbaren Krümelauffängern ist dieser Toaster im Retro-Outfit ausgestattet. So wird die Reinigung zum Vergnügen. Die Krümelschubladen lassen sich kinderleicht entnehmen und ausleeren, damit die Frühstücksbrösel sich nicht irgendwann festsetzen.

Ein- und ausgeschaltet wird der Vintage xy über den Brotheber. Eine LED zeigt den Betrieb an. Gefertigt ist er aus Edelstahl. Welcher Toast würde da nicht freiwillig reinhüpfen?

Damit keine Langeweile aufkommt, kann man mit X Zusatzfunktionen etwas Abwechlung in das Frühstück bringen. Neben der  gibt es

Die Geschichte des Toasters

Einen Toaster zu bedienen ist keine Raketenwissenschaft. Toastbrot rein, Bräunungsgrad einstellen, Schalter nach unten drücken und kurze Zeit später ist der hoffentlich perfekte Toast auch schon fertig. Getoastet bzw. geröstet wurde schon lange vor der Erfindung des automatischen Toasters. Früher war es üblich, altes Brot zu rösten und so noch einmal alles aus dem traditionellen Nahrungsmittel herauszuholen und es nicht wie heute üblich einfach wegzuwerfen. Schon im alten Ägypten wurde Brot haltbar gemacht durch den Entzug von Feuchtigkeit. Dazu wurde es einfach über offenes Feuer gehalten. Der sogenannte Yukon-Ofen wurde wie der Name schon verrät in Kanada zum Rösten von Brot eingesetzt. Dieses wurde einfach an den Kanonenofen gedrückt und blieb aufgrund der Feuchtigkeit dort haften. War es fertig geröstet, fiel es einfach ab. Auch Oberflächen aus Stein oder Metall, Spieße diverser Art und komplexere Konstruktionen die ab dem 19. Jahrhundert zum Einsatz kamen und mit mechanischen Möglichkeiten zum Wenden des Brotes ausgestattet waren, kamen zum Einsatz. Mit der Elektrifizierung wurden diese gegen Ende des 19. Jahrhunderts dann aber überflüssig. Da es zunächst keine Steckdosen wie wir sie heute kennen, wurden erste Modelle auch in Lampenfassungen geschraubt und so mit Strom versorgt. Diese Gerätschaften waren allerdings etwas größer als die heutigen Standard-Toaster. Im Jahre 1908 wurde dann ein mit dem D-12 von General Electric ein Toaster patentiert, dem der kommerzielle Durchbruch gelingen sollte, als er ein Jahr später in Produktion ging. Anders als bei modernen Geräten musste man hier allerdings noch das Brot von Hand wenden, damit es auch beidseitig ordentlich geröstet wurde. Mit dem T-211 folgte dann wenig später der erste Klapptoaster. Auch in England hat sich jemand Gedanken gemacht und den Bastian Heater erfunden, bei dem das Brot in einem Korb in den Toaster gegeben wurde und dann auch wieder manuell entnommen werden musste. Die Evolution des Toasters war nicht aufzuhalten und die Küchengesellen haben sich stetig weiterentwickelt zu dem, was wir heute in unseren Küchen stehen haben.

Sind Retro-Toaster technisch auf dem neuesten Stand?

Natürlich. Toaster im Retro-Look sind optisch meist den Geräten aus den 60ern oder 70ern nachempfunden. Allerdings nur ihr Äußeres, denn vom Design abgesehen sind die schicken Küchengeräte technisch auf dem neuesten Stand. Anders als dies für gewöhnlich bei Vintage-Toastern der Fall ist, denn die sind tatsächlich alt. Sie haben zwar mächtig nostalgischen Charme, wurden aber auch in vergangenen Tagen gefertigt und sind deshalb an sich nur auf Flohmärkten erhältlich. In puncto Funktionalität können sie aber nicht mit den “Neuen” im alten Gewand mithalten und sind deshalb nicht ganz so praktisch und im Alltag unvorteilhaft.

Wie funktioniert ein Toaster?

Was passiert eigentlich, wenn man den Hebel nach unten drückt und der Röstvorgang startet? Nachdem man den Toastvorgang eingeleitet hat wird der Toast mitsamt der Schaltkontakte mittels eines Elektromagnets unten gehalten. Ein integrierter Schaltkreis bestimmt darüber, wie lange dies gehalten wird. In Abhängigkeit von der gewählten Röststufe und der Temperatur die im Gerät vorherrscht. Denn der erste Durchgang dauert natürlich etwas länger als der zweite direkt im Anschluss. Das Steuersignal erhält der Schaltgreis von einem sogenannten Potentiometer, ein elektrisches Widerstandsbauelement. Neben dieser elektronischen Steuerung gib es noch eine, die auf Bimetall beruht. Nach dem Herunterdrücken werden die Kontakte der Heizelemente überbrückt und der Röstvorgang beginnt, indem ein Bimetal-Streifen von einem kleinen Heizleiter erhitzt wird bis er sich verformt. So lange er erwärmt ist und diese Form hält, sind die Kontakte überbrückt und das Gerät toastet. Nachdem er erhitzt wurde, kühlt er langsam wieder ab, bis er die Ausgangsform erreicht hat, in der die Kontakte dann nicht mehr überbrückt sind. Abhängig von der Temperatur und letztendlich der Verformung des Bimetallstreifens wird also die Dauer des Toastvorgangs bestimmt. Die hohe Kunst ist es sicherzustellen, dass das Ergebnis für jeden Bräunegrad immer gleich ausfällt. Ob man nun 10 Scheiben Toast hintereinander röstet ohne Pause oder nur eine Scheibe.

Wie viel Watt sollten es sein?

Die Watt-Angabe ist bei Toastern der wichtigste Hinweis auf die zu erwartende Leistung. Sie sollte deshalb möglichst hoch sein. Wer Bedenken bezüglich des Stromverbrauchs hat soll beruhigt sein – Anders als ein Kühlschrank ist ein Brotröster nämlich nicht rund um die Uhr sondern nur wenige Minuten pro Tag. Deshalb spielt der höhere Stromverbrauch pro Toastvorgang in der Praxis nahezu überhaupt keine Rolle.

Ein Toast auf das Toastbrot

Brot steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Immerhin 45 Kilogramm konsumiert der Durchschnittshaushalt pro Jahr. Toastbrot hat daran einen Anteil von etwa 20%. Das feinporige Kastenweißbrot ist günstig und obendrein lange haltbar. Man kann es mit allerhand süßen oder pikanten Aufstrichen genießen, aber auch Wurst und Käse machen sich gut auf dem Röstbrot. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Man kann es einfach so essen oder aber, ganz klassisch, toasten. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich natürlich der Einsatz eines Toasters.

Ausstattung, Funktionen & Features

Krümelschublade: Diese ist Pflicht und sollte entnehmbar sein, um die Krümel und Brösel regelmäßig aus dem Gerät entfernen und dieses sauber halten zu können.

Mehrere Röstgradstufen: Mindestens drei Stufen sollten es schon sein, besser fünf oder sechs. So findet jeder die passende Einstellung für sich und muss keine Kompromisse machen. Manche Geräte verfügen sogar über eine stufenlose Einstellung, das macht es noch bequemer und flexibler.

Toastschlitze:
Möchte man auch einmal Brötchen, Baguettes & Co aufbacken, sollten es schon 3,5 Zentimeter sein, sonst wird es eng.

Grillrost: Ein kleines Gestell auf dem Toaster. Entweder zum Aufklappen oder zum Aufsetzen. Sind die Schlitze zu klein für Brötchen und anderes Gebäck, sollte man hierauf nicht verzichten.