ᐅ Die 5 besten Retro-Kaffeemaschinen 2018

Ein Frühstück ohne Kaffee ist für viele unvorstellbar. Wenn es um Sorte und Zubereitungsart geht, hat jeder seine ganz eigene Vorstellung vom perfekten Heißgetränk. Wem die tristen Maschinen zu langweilig sind, findet in der Retro-Kaffeemaschine ein schickes Accessoire das der Küche für nostalgisches Flair und wohnliches Ambiente sorgt. Optisch sind die schicken Küchengeräte ihren Vorbildern aus vergangenen Tagen nachempfunden. Technisch sind sie natürlich auf dem neuesten Stand. So bieten sie neben dem ansprechenden Design alle Annehmlichkeiten, mit der auch eine moderen Maschine aufwarten kann. Das sind die besten Kaffemaschinen im Retro-Look.

Verschiedene Arten von Kaffeemaschinen

Vollautomat: Diese Geräte bereiten auf Knopfdruck über Cappuccino über Latte Macchiato bis Espresso in Windeseile fast alle Heißgetränke zu. Neben dem hohen Anschaffungspreis sollte der Pflegeaufwand nicht unterschätzt werden – denn Hygiene ist bei diesen Universaltalenten sehr wichtig. Da diese Kaffeemaschinen eine recht neue Erfindung sind und in den 60ern oder 70ern höchstens der ein oder andere gewagt hat von einer solch futuristischen Maschine zu träumen. Nostalgie zaubern Vollautomaten nicht in die Küche und für Retro-Maschinen sind sie noch zu jung.

Handfilter: Diese Methode ist zwar etwas umständlich und zeitaufwändig wenn man mehr als eine Tasse zubereitet, aber das Resultat spricht für sich. Handgefliterter Kaffee ist etwas köstliches und ohne Kaffeemaschine oder anderes Equipment zuzubereiten. Auch wenn Kaffee schon seit Ewigkeiten von Hand gefiltert wird und die Zubereitungsmethode selbst durchaus retro ist – ein Handfilter ist es nicht, egal wie er aussieht und aus welchem Material er geschaffen ist. Retro-Flair kommt hier nicht auf und ein Eyecatcher ist er in der Küche auch nicht wenn man ihn auch noch so liebevoll dekoriert.

Filterkaffeemaschine: Der absolute Klassiker ist die Weiterentwicklung des Handfilters. Das Wasser wird automatisch und optimal dosiert in den Filter gegeben und man kann am Schluss ganz bequem die Kanne entnehmen und darin den Kaffee servieren. Retro-Kaffeemaschinen entsprechen fast ausschließlich diesem Typ.

French Press: Aus dem 18. Jahrhundert stammt diese Methode. Der Name gibt den entscheidenden Hinweis, wo sie ihre Ursprünge hat. Der Aufbau ist simpel: Statt eines Einmalfilters kommt hier ein Metallsieb zum Einsatz, durch das man das Kaffeepulver „presst“. Der Vorteil im Vergleich zum Filter liegt darin, dass mehr Kaffeeöle und Kaffeefette in das Wasser und damit in den Kaffee gelangen. Das schmeckt man. Geschmacklich ist er meist intensiver als die Konkurrenz aus dem Filter. Rund viereinhalb Minuten zieht das grob gemahlene Kaffeemehl in der French Press. Ist es zu fein, entweichen zu viele Bitterstoffe.

Herdkännchen: Das Herdkännchen ist in Italien weit verbreitet. Ein auf dem Gasherd zubereiteter Kaffee ist ein Genuss. Streng genommen handelt es sich bei diesem Getränk um einen Mokka. Die Kännchen gibt es auch im ansprechenden Vintage-Design. Sie machen sich gut in der Küche und versprühen dort ihren Charme.

Funktionen

Die wichtigste Funktion für Kaffemaschinen im Retro-Look ist sicher die automatische Abschaltung, die man auch von den schlichten Verwandten der trendigen Geräte kennt. Eine Warmhalteplatte ist häufig dabei und gerade bei Glaskannen ohne Isolierfunktion eine gute Ergänzung. Auch eine Warmhalteanzeige die vom Stil perfekt zum Retro-Design passt ist bei einigen Modellen zu finden. Sie zeigt die verbleibende Brüh- und Warmhaltezeit an. Was es früher noch nicht in jeder Maschine gab ist die sogenannte Brausekopf-Technologie. Wie ein Duschkopf verteilt sie das Wasser gleichmäßig über dem Filter um dort möglich gleichmäßig verteilt für ein gutes Aroma zu sorgen. Auch eine Tropf-Stop-Funktion ist eher die Regel. Entnimmt man die Kanne, läuft kein Wasser vom darüber liegenden Filter über den Deckel der Kanne und sorgt so nicht für eine böse Überraschung. 1.000 Watt sind bei modernen Kaffeemaschinen die Regel und auch die Gesellen im Retro-Gewand entsprechen diesem Standard.

Der perfekte Kaffee

Beim Thema „Kaffee“ gehen die Meinungen weit auseinander. Das betrifft die Kaffeesorten und ganz besonders die Zubereitungsart. Kaffee ist für die meisten mehr als ein Heißgetränk das die Koffeinversorgung für einen guten Start in den Tag sicherstellt. Er ist viel mehr ein individuelles Lifestyle-Getränk das mit den unterschiedlichsten Aromen und Geschmacksstoffen aufwarten kann. Neben den zahlreichen Sorten die sich im Geschmack teilweise wie Tag und Nacht voneinander unterscheiden und in allen Preisklassen angeboten werden, entscheidet die Art der Zubereitung maßgeblich darüber, wie der Kaffee später schmecken wird wenn man ihn genießt. Die wichtigsten Zubereitungsmethoden stellen wir in einer kurzen Übersicht vor. Schlechter Kaffee ist aber eigentlich immer verloren. Die einen schwören auf Filterkaffee, andere bevorzugen die French Press oder den Vollautomaten. Sicher ist, dass Kaffee eine Wissenschaft für sich ist.