Nostalgische Küchenuhren

Immer die Zeit im Blick behalten zu können – das ist gerade beim Kochen und Abstimmen von den richtigen Garzeiten für Ihre Mahlzeiten wichtig. Deshalb gehört die typische, meist runde oder ovale Retro-Uhr in jede Retroküche. Während eine vom 19. Jahrhundert inspirierte Uhr oft mit schnörkeligen Verzierungen im angesagten Used-Look dekoriert ist, weist ein Zeitgerät im trendigen Fifties- oder Seventies-Style klare Formen in industriellem Design und poppige Farben auf. Bei der Wahl einer nostalgischen Küchenuhr sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, von antik wirkenden römischen Ziffernblättern bis hin zu auf die Zeiger reduzierten Uhren ist alles zu haben. Die Retro-Uhr ermöglicht im wahrsten Sinne des Wortes eine Zeitreise quer durch die Jahrzehnte, begleitet hilfreich beim Kochen und schafft als Schmuckstück an der Wand oder auf der Küchenzeile pure Gemütlichkeit.

Ratgeber: Worauf es beim Kauf zu achten gilt

Analog VS Digital: Bei einer Retro-Uhr handelt es sich für gewöhnlich um eine analoge Ausführung. Eine Digitalanzeige ist nicht wirklich authentisch und vermittelt daher auch nicht das gewünschte Flair. Das heißt aber nicht, dass man sich mit einem ungenauen Uhrwerk zufriedengeben muss, das alle paar Tage nachgestellt werden muss.

Energie: Ungeachtet dessen ob die Anzeige der Uhrzeit analog oder digital erfolgt, gilt es noch zwischen Quarzuhren und Automatikuhren zu unterscheiden. Der Automatikuhr liegt anders als man zunächst annehmen könnte nicht etwa eine Batterie und eine digitale Anzeige zugrunde, sondern ein traditioneller mechanischer Taktgeber. Dieser muss mit einer Feder welche regelmäßig neu gespannt werden muss ertüchtigt werden. Wird die benötigte Antriebsenergie nicht manuell über einen Aufziehsmechanismus aufrecht erhalten, stellt die Uhr die Funktion nach einiger Zeit ein. Gerade wenn man eine echte Vintage-Uhr ersteht, also ein Uhr die nicht nur alt aussieht sondern tatsächlich auch alt ist, könnte man sich mit dieser Antriebsart konfrontiert sehen. Die meisten Küchenuhren – ob nun klassisch, modern oder im Retro-Design arbeiten allerdings auf Quarzbasis. Sie sind am weitesten verbreitet und kennzeichnen sich darüberhinaus mit moderaten Preisen. Während eine Feder immer eine gewisse Unruhe mit sich bringt und so zu Ungenauigkeiten führt, kommen hier Quarzkristalle zum Einsatz, welche durch einen elektronischen Schaltkreis in Schwingung versetzt werden. Die Frequenz dieser Schwingungen legt den Takt für die Messung der Zeit fest. Als Stromquelle dient in der Regel eine Batterie. Diese Uhrwerke arbeiten sehr zuverlässig und sind in den meisten Fällen auch nach mehreren Monaten noch rech genau.

FunkuhrenDennoch führen auch hier Ungenauigkeiten über einen längeren Zeitraum zu Abweichungen die bei manchen Uhren kaum wahrnehmbar ausfällt, während andere schon nach ein paar Wochen nachgestellt werden müssen. Hier spielt auch die Raumtemperatur eine große Rolle. Die Abweichung kann im Bereich von wenigen Sekunden pro Monat liegen oder aber in manchen Fällen aber auch eine halbe Minute oder mehr betragen.

Wer sich gerne auf seine Wanduhr verlässt und diese nicht regelmäßig händisch nachjustieren möchte, kann sich auf die weit verbreitete und vor allem bei Weckern etablierte Funktechnologie verlassen. Diese findet sich auch in einigen Retro-Küchenuhren. Hier findet in regelmäßigen Intervallen eine voll automatische Synchronisation mit der koordinierten Weltzeit statt. In der Regel geschieht dies zwischen 2 und 3 Uhr nachts. Auch diesen Modellen liegt in der Regel ein Quarz-Uhrwerk zugrunde.

Wanduhr oder Küchentimer? Egal – Hauptsache Retro!

Neben der Küchenuhr für die Wand gibt es natürlich auch Küchentimer im Retro-Look. Die nostalgischen Küchenhelfer sind in jedem Falle zu schade, sie nach dem Gebrauch wieder in einer Schublade verschwinden zu lassen. Deshalb sucht man am besten einen geeigneten Platz, wo sie dauerhaft verweilen und ihren Charme in die Küchenumgebung ausstrahlen zu können. Was Formen und Farben anbelangt, setzen sich auch hier Pastelltöne und klassische Retro-Muster durch. Schöne Rundungen verhelfen den kleinen Accessoires zu einem tollen Look. Es gibt die klassische analoge Ausführung zum Drehen – also wie man es von den Küchenuhren im Eierformat kennt – oder aber auch digitale Alternativen, die noch genauer sind und nach dem Ablaufen der Zeit entsprechend mit akustischen Signalen in Form eines Piepsens auf sich aufmerksam machen, während die analogen Verwandten entsprechend klingeln. Wie zu Omas Zeiten eben.

Die besten Modelle im Vergleich

Natürlich haben wir die auf dem Markt verfügbaren Uhren für euch getestet und möchten nun unsere Ergebnisse entsprechend aufbereitet präsentieren, um euch die Entscheidung zu erleichtern! Los geht’s…